Konzert der PH Big Band & Combo unter Leitung von Marco Vincenzi,  Sonntag 18.11.18, 17 .00 Uhr in der Begegnungsstätte, Eintritt frei, Spenden willkommen 

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Nächster Termin
Montag, 26.11.2018 um 19 Uhr
im Saal der Begegnungsstätte Grötzingen.
Informationsveranstaltung
Sicherheit im Brandfall "Im Speitel"
Mein Rückblick auf die letzte  Ortschaftsratsitzung, am 14.11.2018

Der Aufstellungsbeschluss,  eine Farce und reine Zeitverschwendung?

Nein, nur dumm gelaufen,  denn so bekommt man wenigsten mit, was so in der Planung ist!

Nicht überraschend dabei ist, dass es ja nicht nur um den Baseballclub geht, sondern eigentlich um die Verlagerung des BAUHOFES.
Da im Flächennutzungsplan an der Bruchwaldstraße Sportflächen ausgewiesen sind, ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes sicher nicht so schwierig. Eine Umsiedlung des Bauhofes aus der Ortsmitte an den Ortsrand sollte somit planungsrechtlich relativ einfach zu bewältigen sein. Es liegen ja auch schon positive Signale für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans  vom Nachbarschaftsverband vor!
Dabei gibt es ein Problem, denn der Eigentumsanteil der Kleingartenbesitzer beträgt 70 % des betroffenen

Geländes. Wie an der Reaktion der anwesenden Kleingartenbesitzer zu erkennen war, möchten diese ihr Gartengrundstück auf keinen Fall verkaufen, auch wenn die Stadt einen höheren Preis als den üblichen für Ackerland bezahlen würde.

Nach der Sitzung habe ich mit einigen Kleingartenbesitzern gesprochen und dabei hat ein  Gartenbesitzer mir gesagt: "lieber den Bauhof, als den Verein als Nachbar."  Diese Aussage, ungewollt/unbewusst gemacht, könnte einen Kompromiß bringen.
Verständlich, denn der Bauhof wäre wohl das kleinere Übel, wird doch dort nur zu normaler Wochenarbeitszeit gearbeitet und an den wichtigen Tagen wie samstags und sonntags herrscht Ruhe und Frieden.

Vielleicht wäre dies ein gangbarer Weg für Stadt und Kleingartenbesitzer.

Die Weigerung der Gartenbesitzer ihren Garten zu verkaufen ist nachvollziehbar, denn der individuelle Wert eines Gartens ist für sie nicht mit Geld aufzuwiegen.

    Bericht in den BNN, vom Freitag, 16.11.2018, Ausgabe 265, Seite 30,  von  Ekart Kinkel,
mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten

Im PDF habe ich relevante Abschnitte
mit
* gekennzeichnet
Vorgeschichte: Der Baseballclub Karlsruhe Cougars muss wegen Bebauung in der Nordstadt sein angestammtes Sportgelände verlassen. Aus diesem Grund sucht das Stadtplanungsamt für den Verein ein passendes Gelände, welches das Amt erwerben möchte. Vorgesehen dafür wäre das Gelände in Grötzingen an der Bruchwaldstraße, auf der sich die Kleingartenanlage befindet, aber auch ein ein Gelände in Neureut.
Ich wundere mich darüber, wie unterschiedlich Probleme angegangen werden.

1.     Warum will man praktisch kommentarlos zulassen, dass trotz bestehendem Bebaungsplaneintrag für Grünfläche, eine Änderung dieser Vorgabe beantragt wird, um damit einen weiteres Halbhochhaus zu erstellen.

2.     Im Gegensatz dazu, eine völlig umgewandelte Stimmung, wenn es um das Thema Bebauungsplan "Freizeit- und Sportzentrum Grötzingen- Erweiterung" geht. Hier konnte man  einen sonst recht ruhigen ausgeglichenen Ortschaftsrat erleben, der eine emotionsgeladene Rede hielt, die von plötzlicher Sorge um Kinder, die dort häufig unterwegs wären, auf uns zukommende Verkehrsprobleme,  Spaziergänger, ja sogar welche mit Hunden  etc. handelte.
Rückblick auf die vorletzte Ortschaftsratsitzung und Bemerkungen zu Antworten auf meine gestellten Fragen:
Keine Antwort zu: für was ist der "Neubau südliches Kopfgebäude am Niddaplatz mit Gemeinbedarfseinrichtungen"  das nur zu  30 % förderfähig ist, nicht förderfähige Kosten Anteil Stadt beträgt 82.000 € Förderung Bund/Land beträgt  18.000,00 € ?
2. Keine konkrete  Antwort auf die Frage, um welche 10 Objekte es sich handelt, die mit  500,000 € geplant sind?  Anwort:  es handelt sich um schöne Hinterhöfe.  
3. Frage: Werden die Hinterhöfe für die  Öffentlichkeit zugängig sein?      . Antwort ......Wenn die Tore auf sind, dann ja!  
Klarstellung: Wir sind nicht generell gegen die Ortssanierung, aber wenn die ÖFFENTLICHE HAND so viel Geld ausgibt, muss das MÖGLICHST BESTE dabei raus kommen.
ES MUSS AUF JEDEN FALL DIE LEBENQUALITÄT DER BEWOHNER VERBESSERN !
Daher fordern  wir:
1. Sofortige Offenlegung des Ortssanierungsplanes über 
INTERNET, GRÖTZINGEN AKTUELL und DAS PFINZTAL und Änderung der Planung und unter Mitwirkung der Bevölkerung. 
Wir wollen auch wissen was aus dem sehr teuer renovierten historischen Rathaus, I und II werden soll?  Brauchen wir wirklich so viele Museen und Ausstellungsräume? Ob der Niddaplatz mit einem großen Rathaus und Gemeinbedarfseinrichtung (was ist das eigentlich?) schöner aussehen wird, ist zu bezweifeln.
Auf jeden Fall wird dieses Objekt ganz schön kostspielig! Was wird aus dem Spielplatz, bekommen wir als Ersatz einen mickrigen Brunnen, wie er eingezeichnet ist?
Dass es sich bei dem Plan um ein Rohplan, der offensichtlich noch nicht verkehrstechnisch ausgearbeitet wurde, handelt, spricht auch nicht für ein sorgfältiges Planen. Wobei  die Planung auch ein paar Tausend Euro uns Steuerzahler kosten wird.
In das Sanierungsprojekt soll so viel Geld investiert werden,  aber für einen speziellen Kindergarten-Container, den es zu mieten gibt, wird kein Geld zur Verfügung gestellt. Obwohl der Kindergarten Am Kegelsgrund jetzt an der bisherigen Stelle bleiben soll, ist von einer Ausarbeitung eines Planes der Sanierung immer noch nichts zu hören. Aber dafür sind die VERMESSUNGSARBEITEN auf dem Bolzplatz für eine Ausschreibung für einen Neubau - die nicht die Volkswohnung in Auftrag gegeben hat,  bereits voll im Gange.   ausführliche Email von Herrn Breitenbach, Anwohner  .....
ES IST EINE SCHANDE wie die Stadt mit Ihrer SOZIALEN VERANTWORTUNG umgeht!  EMPATHIE für die Bürger und SOZIALES GEWISSEN  was ist das?
ZUSAMMENFASSUNG BRENNPUNKTE
UND RÜCKBLICK AUF OR-SITZUNG VOM 24.10.2018


An die Freunde/Innen Grötzingens,

Toll, dass wieder interessierte und fragende Bürger zur
Sitzung des Ortschaftrats gekommen sind.

I.     IM SPEITEL
Gebetsmühlenartig wurde zum X-ten Male den Teilnehmern an der gestrigen OV-Sitzung vorgetragen, dass das Projekt Halbhochhaus an der Straße IM SPEITEL auf Untergrund, Bodenbelastung etc.geprüft würde. Dem Endergebnis entsprechend würde dann die Volkswohnung Ges. die Entscheidung ganz alleine fällen, ob Sie kann und  >> den Willen dazu hat, dieses Bauprojekt durchzuziehen <<
 
Also hängt das Weh und Wohl der Anwohner der Str. IM SPEITEL nur von den Untersuchungen ab, die durch die Stadt veranlasst und evtl. auch von deren Ämter durchgeführt werden und ob die Volkswohnung kann oder will.

Einer unserer größten Einwände, dass die SACKGASSE IM SPEITEL schon zu dicht besiedelt ist und es sich bei einem Bau eines Halbhochhauses um eine NEUVERDICHTUNG handelt und damit einhergehender  ERHÖHUNG DER LUFTVERSCHMUTZUNG und noch größerem  

VERKEHRS-CHAOS, wird nach dem Motto "UNSER WILLE GESCHEHE", das sich die Stadt zu eigen macht, vorgegangen. Offensichtlich werden wir nur als leider notwendiges Wahlvolk  wahrgenommen!

II.     KIRCHVIERTEL
Hat das Denkmalschutzamt Karlsruhe versagt?

Entscheidungen der UNESCO Weltorganisation könnten eigentlich das Vorbild auch für KARLSRUHER DENKMALSCHÜTZER bei Ihren Entscheidungen sein!
Man muss das GANZE betrachten, wie z.B. bei dem Dresdner Elbtal. Hier wurde Dresden wegen des Baus der  Waldschlößchenbrücke, die das Landschaftsbild stark veränderte, der Welterbe-Titel aberkannt.

Wir haben zwar kein Weltkulturerbe, jedoch eine mittelalterliche Kirche sowie mit der Augustenburg das einzigste noch erhaltene Renaissance-Schloss in Baden-Württemberg.
Die zuständigen Beamten /Angestellten des Karlsruher Denkmalschutzamts dagegen betrachten die Gebäude als EINZELOBJEKTE. Somit wurde das Kirchviertel nicht als Denkmal schützenswertes Ensemble eingestuft mit den daraus resultierenden entsetzlichen Konsequenzen!

III.     ORTSMITTE
Wann wird die Bürgerschaft ausreichend über die geplanten Veränderungen im "Das Pfinztal" und "Grötzingen Aktuell", Mitteilungsblätter des Stadtteils Grötzingen, informiert?

Wir hoffen und fordern, dass die Wünsche der Bürger bei der Gestaltung dieses Jahrhundertwerkes gebührend berücksichtigt wird.

Z.B. über die uns alle betreffenden Straßen-Teil-Sperrungen rund um den Niddaplatz mit der Konsequenz von erhöhter Umweltbelastung sprich stark erhöhtem Verkehrsaufkommen durch eng bebaute Anwohnerstrassen.

Es sollte doch wirklich möglich sein, die Ortsmitte so umzugestalten, dass hierdurch die Lebensqualität der Bewohner der umliegenden Straßen nicht beeinträchtigt wird.

IV.     Sitzung des Ortschaftsrates

1. Am besten fand ich einen Satz von Herrn Dürr vom Gartenbauamt.
Was man eigentlich weiß, aber hier wird die Bestätigung des Fachmanns sinngemäß wiedergegeben:
Nicht immer sind die Anschaffungskosten das Teuerste, sondern erst die INSTANDHALTUNG und PFLEGE schlagen zu Buche!

2. Eine meiner Fragen bezog sich auf die Gemeinbedarfseinrichtung, die nur mit 30 % bezuschusst wird und nicht auf den evtl. Neubau der Ortsverwaltung eine Zeile darunter.
Nachzulesen auf dem auch bei der Gemeinderatssitzung im Rathaus Karlsruhe ausgelegten 122 seitigen gebundenen Heft.
Die Zeile darunter ist genau so heikel !

Nachfolgende Unterlagen werden mit freundlicher Genehmigung  von Ortsvorsteherin Frau Karen Eßrich, Grötzingen veröffentlicht. Sie sind dem "Endbericht Vorbereitende Untersuchungen Ortsmitte Grötzingen" der Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt entnommen.
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um Plandaten handelt, die noch abgeändert werden können.
Wenn wir nicht wollen, dass einige dieser absurden Planungen Wirklichkeit werden, müssen wir, auch die schweigende Mehrheit der Bürger, dazu beitragen, dass neue Planungen von der Vernunft und der Notwendigkeit begründet, gestalterisch umgesetzt werden.
Auch muss die Stadtverwaltung offenlegen, wie die geplanten Verdichtungen in z.B. in der Eisenbahnstraße aussehen sollen!

 

 

Elisabeth Bär, 25.10.2018

OBJEKTE
Das komplette PDF kann unter Rathaus Aktuell herunter geladen werden / Projektiertes Sanierungsgebiet Ortsmitte Grötzingen        >>  Lageplan     >> Endbericht

Unten sind 2 PDF's, die durch zoomen  >200  und darunter die Bilder, die durch Anklicken so angezeigt werden, dass Sie gut studierbar sind.


 PDF, Übersicht  der Neuordnung - Massnahmen

 PDF, Kosten und Finanzierungsübersicht mit PDF mit Vergrößerung  bestens zum Studieren geeignet


 Symbolerklärung


 Rathaus- und Niddaplatz

 Laubplatz,Farrenstall,Bad.Hof, Nidda-, SchusterStr.

 Brückenschlag,Wilhelm-MössingerStr-Bahnhof

 FußwegPfinz_QuartierMühlgraben

Pfinz-Plattform-Brückenschlag

Sanierung Mühlenwehr
   
Alle Angaben ohne Gewähr  

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