ANNELIESE  KNISS 
*02.02.1908 +17.10.2002


Anneliese Kniss zeichnet ©Waltraud Kniss


Wandteppich, ausgestellt auf der Ausstellung bei den Heimatfreunden 2012 s. unten

PDF- Heimatbrief Porträt der Künstlerin   
Diashow:   Ausstellung 2012 mit Grötzinger Motiven und Bilder aus dem Büchlein "Schillings Anneliese ..."(herausgegeben von Waltraud Kniss)


Geboren wurde Anneliese Kniß in der "Schneid in Suhl im Thüringer Wald".

I
hre Lebenserinnerungen, besonders die an die Kindheit und Jugend hat sie in einem liebenswerten Büchlein erzählt, es heißt "Schillings Anneliese erzählt aus ihrem Leben".

Das ganze Leben der Künstlerin ist erfüllt von schönen alten Motiven, die sie überwiegend mit dem Stift festhielt. Auch zahlreiche Grötzinger Bilder entstanden, sind sehr überzeugend gelungen und fanden weite Verbreitung. 
Selbst auf Geschäftsreisen, auf denen sie Ihren Mann begleitete, fand sie Zeit zum Malen. 
Als Frau Kniss 1971 das herunter gekommene Schloss zeichnete hat sie sich sicher nicht vorstellen können, dass sie jemals darin ein Zimmer mit freiem Blick auf Kirche und Kirchturm bewohnen würde.

Vom 14.10. bis 04.11.2012 wurden in den Räumen der Heimatfreunde Werke der Künstlerin Anneliese Kniss ausgestellt
Neben schwarz-weißen Federzeichnungen wurden detailgetreue Aquarelle von Schmetterlingen, Käfern und Raupen dargestellt.  Für manchen überraschend konnte man hier den alltägliche Umgang mit Kunst betrachten. Kunst und Alltag waren für sie untrennbar. So hat sie selbst für ihre Stickereien eigene Entwürfe ausgearbeitet und die Kissen, Tischdecken und Wandbehänge danach gefertigt.
Ihre Sichtweise entsprach nicht immer dem herkömmlichen Muster. Es ist wohl dem Humor der Künstlerin zuzusprechen, dass sie Kühe im Stall stehend, allerdings nur von hinten gesehen, gezeichnet hat.  (Text: EB 2012)

 


Augustenburg, Schloßruine vor der Restaurierung